Menschen mit Bärten sehen wir in den letzten Monaten immer häufiger. Der Vollbart ist Trend. Da Henrik ja selbst auch einen Bart trägt, aber nie wusste wie er ihn richtig pflegen sollte, damit kein Spliss entsteht und die Haare nicht so kratzig sind, habe ich vor einigen Monaten ein eigenes Bartöl kreiert. Ein paar Fläschchen konnte ich derweil schon an Freunde verschenken und zum Glück sind alle ganz angetan. 😀
Mein Bartöl kommt mit wenigen Zutaten aus, die sich zum Teil sogar selbst ernten lassen. Nach der morgendlichen Dusche kann es einfach in den Bart einmassiert werden, nur wenige Tropfen genügen. Es wird das Barthaar geschmeidiger und weicher machen und zum glänzen bringen. Außerdem pflegt es die Gesichtshaut gleich mit! Folgende Zutaten, die man im Bioladen oder in der Apotheke findet, werden benötigt:
- 200 ml Jojobaöl
- 5 g Ringelblume
- 5 g Schachtelhalm
- 5 g Brennnessel
- einige Tropfen ätherisches Öl, optional
Als Träger des Bartöls dient in meinem Rezept Jojobaöl, da dieses sich sehr lange hält und pflegt. Das habe ich zusammen mit den getrockneten und zerkleinerten Kräutern in ein verschließbares Einmachglas gfüllt. Dort muss es etwa drei Wochen bleiben und hin und wieder leicht geschüttelt werden. Danach habe ich die Kräuter mit Hilfe eines Kaffeefilters abgeseiht und das Öl mit einem ätherischen Öl meiner Wahl beduftet. In diesem Fall waren es ein paar Duftöltropfen “Orange” und “Sandelholz” von Primavera. Abgefüllt habe ich es in kleine Fläschchen aus Braunglas mit Pipette, die es ebenfalls in der Apotheke zu kaufen gibt. Kühl und dunkel gelagert hält es sich ungefähr ein halbes Jahr.
Da das Rezept, wie beinahe immer, sehr flexibel ist, lassen sich die Kräuter und das Trägeröl durch andere ersetzen. Je nach Belieben könnte man zum Beispiel auch Olivenöl oder Mandelöl verwenden. Eine Übersicht mit geeigneten Kräutern für die Haare findet ihr hier: Kräuter fürs Haar, durchs ganze Jahr
Ringelblume hilft bei trockenem und geschädigtem Barthaar. Schachtelhalm sorgt für mehr Glanz. Und Brennnessel macht stumpfes Barthaar geschmeidig und gesund.
Mein Rezept ist ebenfalls innerhalb meiner kleinen Kosmetik-Kolumne in der aktuellen “natürlich vegetarisch” erschienen. Die „natürlich vegetarisch“ ist eine Zeitschrift des VEBU (Vegetarierbund Deutschland).
In diesem Sinne:

