
Wessen erste Assoziation mit dem Titel „Haarbande“ ebenfalls eine langhaarige Motorrad-Gang war, hebe bitte in voller Schuld die Hand. Was ihr jetzt nicht sehen könnt: Ich hebe sie und bin gleichzeitig ein klitzekleines bisschen erleichtert, dass es sich bei der Haarbande doch nur um ein ganz harmloses Kollektiv handelt, was sich mit langen Haaren beschäftigt. Wobei so ein Motorrad schon ganz cool wäre und unser Motto „Love, Peace & Hair“ sehr gerne in stiller Andacht mit „Rebellion“ ergänzt werden darf. <3
Einmal im Monat werden also „Haarpflege und Frisuren“ nochmal zusätzlich Thema des Blogs sein. Mein Fokus auf rein vegane Produkte, Tipps und Tricks bleibt selbstverständlich. Immer am Zehnten wollen wir, also die Haarbande, Artikel zu einem gemeinschaftlichen Thema rund um langes Haar veröffentlichen. Im Juli geht es los mit „Lange Haare im Sommer“. Besonders was Frisuren angeht, halte ich mich ja für einen absoluten Voll-Noob, weshalb ihr diesbezüglich sicher viel Spass auf den anderen Haarbanden-Blogs haben werdet. Ansonsten könnt ihr aber natürlich auch hier bleiben und mir beim Scheitern zuschauen. 😀
Da wir uns zum Einstieg alle nochmal kurz vorstellen, indem wir etwas zu unseren Haaren erzählen, will ich dies nun auch tun. Falls ihr schon länger mitlest, wisst ihr das meiste bestimmt schon von mir. Die geballte Ladung „Alternative Haarpflege“ gibt es in der entsprechenden Kategorie auf diesem Blog.

Ich habe mein (damals noch hellblondes) Haar schon immer sehr lang getragen. Als kleines Mädchen sah ich ein bisschen wie DJ Tanner aus der 90er-Sitcom Full House aus. Bis ich in die Pubertät kam und die Haare zuerst blondiert, dann mal in einem Kupferton getragen und schlussendlich im Alter von vierzehn Jahren auf ewig schwarz gefärbt wurden. Mit dreizehn hatte ich das kürzeste Haar meines Lebens. Zu dieser Zeit waren kinnlange Bobs total modern. So wie Victoria alias Posh Spice von den Spice Girls. Was habe ich das bereut! Seit dem war ich bis heute nur noch zweimal in einem Friseursalon. Einmal um mir Stufen zu schneiden. Und später für helle Strähnen, weil da der Plan wuchs das Schwarze so langsam loszuwerden.
Als ich im Januar 2010 von der vegetarischen Ernährung zur veganen Lebensweise wechselte, stieg mein Interesse an veganen und natürlichen, sowie alternativen Weisen die Haare zu pflegen. Für mich bedeutete das hin und wieder mit Indigo und Henna zu färben, was ich seit ein paar Jahren nun ausschließlich mache. Meine Matte ist im Sonnenlicht leuchtend Rot. Im Schatten oder in der Wohnung beinahe Schwarz. Anfang 2011 schwor ich dem Shampoo ab und nutzte seit dem nur noch möglichst unbehandelte und ausschließlich vegane, sowie natürliche Haarpflegemittel. Meine Motivation war eine Mischung aus Neugier, Spass und der Erkenntnis, dass ich vom jahrelangen Färben mit konventioneller Haarfarbe eine völlig irritierte Kopfhaut hatte und weder konventionelles noch naturkosmetisches Shampoo vertrug. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens, denn mein Haar war nie schöner und natürlich macht es mir nach wie vor viel Freude mit Wascherde und Kräutern zu spielen.
Schatten vs. Sonne, hier sieht man meine schwarzen Haarspitzen sehr gut. Im Moment spiele ich mit dem Gedanken sie einfach abzuschneiden.
Mein Haar-Steckbrief
Momentane Haarlänge: hüftlang (91 cm, SSS)
Haarlängen-Ziel: gerne mal wieder die 100 cm knacken
Haarstruktur: glatt, durchschnittlich dick und ebenso durchschnittlich viel (1bMii)

Derzeitige Standard-Haarpflege:
- Lavaerde von Logona zum Waschen der Haare, manchmal mit Kräutern, Roggenmehl oder Kaffee drin
- Kräuteraufguß (Kräuterwahl fällt meist spontan, aber gerne mit Rosenblüten für den Geruch) mit einem Schuss Apfelessig als Haarspülung (wird nicht ausgespült)
- Oder eine Spülung aus Reiswasser, der Hammer!
- Protein-Spray, welches ich aufs frisch gewaschene Haar gebe
- Brokkolisamenöl für die Haarspitzen
- Tangle Teezer zum schnellen und gründlichen Bürsten
- Finger zum Entwirren und „Kämmen“ zwischendurch, während ne tolle Serie läuft
- Alle fünf Wochen rote Pflanzenhaarfarbe, meist „Wine Red“ von Radico (mit Schwarztee und viel Zucker darin)
Und da eine gute Bande niemals aus nur einer Person besteht, stelle ich euch nachfolgend die gesamte Haarbande vor. Die Links zu den einzelnen Blogs befinden sich unter dem jeweiligen Beschreibungstext. Alles rund um die Haarbande und die Links zu den späteren Artikeln, werden zusätzlich auf haarbande.de gesammelt.
Valandriel bloggt über Naturkosmetik und Haare. Auffallend bei ihr sind die langen roten Haare, die über einen Meter lang sind und noch Unterkante Po erreichen sollen! Man findet bei ihr neben Beiträgen über Naturkosmetik auch die Themen Haarpflege, Haarfarbe, Haarschmuck und Produktreviews. >> Die Schwarze Schönheit
Melanies große Leidenschaft ist Naturkosmetik. Das ist auch das Hauptthema ihres Blogs Nixenhaar. Eigentlich liebt sie Ihre Haare aber fast genauso und ist daher kreativ mit Pflege, Haarschmuck und Frisuren. >> Nixenhaar
Julia von Tried-It-Out schreibt über Naturkosmetik, Nachhaltigkeit und grünen Lifestyle. Seit sie ihre Haare herauswachsen lässt, beschäftigt sie sich mehr und mehr mit natürlicher Haarpflege. Außerdem färbt sie ihre vielen und leicht welligen Haare liebend gerne mit Pflanzenhaarfarbe rötlich. Im Alltag bevorzugt sie der Einfachheit halber unkomplizierte Frisuren, mit zunehmender Länge freut sie sich jedoch schon darauf, aufwändigere Frisuren ausprobieren zu können. >> Tried-It-Out
Ronjas Blog „Alles über“ gibt es mittlerweile schon seit September 2007, und wie der Name schon sagt findet sich dort so ziemlich alles: Reisetipps, Buchbesprechungen, (größtenteils) vegane Rezepte, Konzertberichte, Filmkritiken und Reviews ihrer liebsten Kosmetikprodukte. Natürlich sind auch ihre Haare ein großes Thema, insbesondere Haarschmuck und Pflegeprodukte (gerne auch aus Übersee). Ronjas hellbraunes Haar geht aktuell bis zur Hüfte, der große Traum ist aber die klassische Länge. >> Alles Über
Ivy von ivysveganpoison.org bloggt sich quer durch alles rund um Beauty und Lifestyle in vegan. Besonders vegane Haarfarben und milde Pflege sind ständiges Thema. Frisuren und Haarschmuck kommen im Alltag und auf dem Blog leider etwas zu kurz, zumindest bisher… >> Ivy’s Vegan Poison
Auf ihrem Blog Haarsaite schreibt Jenny viel über das Thema Fotografie. Das lässt sich gut mit ihrer Liebe zu langen Haaren vereinen, denn immer wieder kann man auch schöne Fotos von Haarschmuck und Frisuren sehen. Jenny hat hüftlange rote mit Henna gefärbte Haare, weswegen man auf ihrem Blog auch Wissenswertes über Henna finden kann. >> Haarsaite
Durch grüne Augen heißt der Blog von Meike, auf dem sie neben den Schwerpunkten Naturkosmetik und grünen Lifestyle auch gerne über Haarpflege berichtet. Ob alternative Waschmethoden, DIY-Panschereien oder Tipps zum Haare selber schneiden: Hauptsache, es wächst, aber bitte gesund! Ihre mittellangen Haare, die aktuell BSL-Länge haben, trägt sie in ihrer Naturhaarfarbe Dunkelblond und kämpft bisweilen mit Spliss und Haarausfall. >> Durch grüne Augen
Seit fast sieben Jahren ist Lavinja von „Lavinjas kleine Haarwelt“ auf der Reise zu Rapunzelhaaren. Begonnen bei kurz vor Brustlänge, ist sie nun ungefähr bei Mitte Oberschenkel angelangt. Auf ihrem Blog findet sich neben der Dokumentation der Wachstumsfortschritte, dem Hin und Her auf der Suche der optimalen Pflege und ihrem Weg von gefärbtem Haar zur Naturhaarfarbe auch ihre Leidenschaft für dekorative Kosmetik – egal ob Drogerie oder High End Marken. >> Lavinjas kleine Haarwelt
Wuschelines Haarvorbild ist Merida. Deshalb lässt sie ihre ziemlich dicken und ziemlich welligen rotbraunen Haare seit sechs Jahren wachsen. Startlänge war 1 cm, nun ringeln sie sich zwischen Hüfte und Steiß. In ihrem Blog geht es vor allem um die Pflege der immer hungrigen, trockenen Wuschelmähne, sowie um Frisuren und Haarschmuck. Immer wieder bloggt sie auch über Kosmetik und andere schöne Dinge des Lebens. >> Wuscheline

